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Samstag 30.09.2000
Abfahrt: Sonja
sprach einen Reisesegen, anschließend wurde, das von Peter Franz und
seiner Frau umgedichtete Lied, „Die Pfadis rasen durch den Wald“
gesungen. Danach wurde der Bus beladen und dann gefahren.
Die Fahrt: Im Bus
wurden Übungen für das Verhalten bei Erdbeben und Hochwasser
gemacht, die außer Elke niemand ernst nahm.
Fahrzeit des Busses: 2 ½ Stunden
Fahrzeit von Lars: 4 ½ Stunden
Ankunft an der
Schützenhalle in Westfeld:
Für den Vortrupp war die Ankunft viel zu früh, da sie zu viel
getrödelt haben.
Die Kinder hatten nun die Möglichkeit sich in einem abgetrennten
Bereich der Halle ihren Schlafplatz einzurichten. Die Leiter bezogen
wie jedes Jahr auf der Bühne Quartier.
Nachdem sich alle eingerichtet hatten wurde in mehreren Kleingruppen
die Umgebung und der Ort erkundet.
Kennlernspiele:
Es wurden die üblichen Kennlernspiele gemacht:
- Jeder musste seinen Namen sagen und dazu eine Handbewegung machen,
alle mussten es nachmachen.
- Das Zeitungsspiel: Einer, der in der Mitte des Kreises steht, muss
den, dessen Namen aufgerufen wird mit der aufgerollten Zeitung
schlagen, bevor dieser einen neuen Namen gerufen hat.
Anschließend wurden noch viele schöne Lieder am Lagerfeuer gesungen,
die Sonja mit der Gitarre begleitete.
Reflexion am
Lagerfeuer, Nachtruhe
Sonntag, 01.10.2000
Joggen: 7°° Uhr
freiwilliges Joggen der Jungen aus der Juffie – Stufe (sie meldeten
sich in der Nacht zuvor freiwillig, indem sie die Nachtruhe der
anderen Kinder störten.)
8°° Uhr Wecken,
Morgenimpuls, Frühstück
Stufenvormittag:
Jede Stufe einigte sich auf eine Sache, die sie an dem Vormittag
machen wollte, z.b.:
- Wös : Spiele in und um die Halle
- Juffies : Wanderung
- Pfadies : Wanderung
Stationsspiel: Es
wurden fünf Gruppen gebildet. Die Gruppen gingen nun von Station zu
Station, sie gingen mit einem Abstand von ca. 15 Minuten. Jede
Gruppe bekam einen Zettel mit, auf dem sie eine Karte erstellen
sollten, von dem Weg, den sie gegangen sind.
An der ersten Station mussten die Gruppen Gegenstände aus der Natur
ertasten, und andere Gegenstände durch schütteln am Glas, in dem
sich die Gegenstände befanden, am Klang zu erkennen.
Bis zur nächsten Station mussten sie sich ein bekanntes Lied
überlegen, das sie dort gemeinsam vorsingen sollten.
An der zweiten Station sollten die Gruppen aus einer Plane und
einigen Seilen ein Regenunterstand bauen, unter dem alle aus der
Gruppe Platz haben. Es wurde die Kreativität bewertet.
Auf dem Weg zur nächsten Station bekamen sie einen Fragebogen mit,
auf dem einige Fragen über Pfadfinder in Borken und im allgemeinen
standen.
An der dritten Station Stand ein Hindernisparkuhr an, über den jeder
aus der Gruppe einmal mit einer Trage getragen werden musste.
Anschließend gab es bei Holger ein Stückchen Kuchen als Stärkung.
Auf dem Laufzettel zur nächsten Station stand, man solle ein
zehnzeiliges Gedicht mit den Worten Lager, Wald, Natur, Pfadfinder
und pädagogisches Werteverständnis schreiben.
An der vierten Station ging es um pfadfinderische Techniken, es
sollte Norden bestimmt werden, mit einem Knotenseil ein rechter
Winkel gelegt werden und die Höhe eines Baumes bestimmt werden.
Auf dem Weg zur nächsten Station sollten die Gegenstände gesucht
werden, die an der ersten Station ertastet wurden.
An der fünften und letzten Station sollte daraus eine DPSG - Lilie
gelegt werden.
Wortgottesdienst
Abends gab es einen Wortgottesdienst, der in der Schützenhalle, mit
gemeinsamen singen und einer kurzen Geschichte, begann. Nachdem alle
ihre Fürbitte auf ein Zettel geschrieben hatten, wanderten wir zu
einer nahegelegenen Kapelle, wo gemeinsam Gebetet wurde,
anschließend gingen wir zurück zur Halle wo wir unsere Zettel mit
Fürbitten ins Feuer geworfen haben, damit sie mit dem Rauch zu Gott
aufsteigen konnten.
Montag, 2.10.2000
8°° Uhr Wecken,
Morgenimpuls, Frühstück, Dienste
Workshops: Es wurden vier Workshops angeboten, Lagerabzeichen mit
Bolle und Birger, Lagerbanner mit Daniel und Tobi, einen Kurs im
Umgang mit Karte und Kompass mit Simon und ein Knotenkurs mit Mathes
und Tim.
Hajk: Es wurden
vier Gruppen Gebildet. Die einzelnen Gruppen machten sich um ca.
15°° Uhr auf den Weg um nach ca. 23 Stunden wieder an der Halle zu
sein. Jede Gruppe hatte Butterbrote, eine Fleischwurst und einen
trockenen Kuchen als Wegzehrung mitbekommen. Zum Abend hin suchten
sich alle Gruppen einen Schlafplatz.
Dienstag, 3.10.2000
Ca. 14°° Uhr
Rückkehr vom Hajk
Am Nachmittag
waren Spiele und Ausruhen angesagt.
Ab 17³° Uhr
Grillen
Tschaiabend: fürs
singen eines Liedes oder erzählen eines Witzes bekommt man eine von
den anderen bestimmte Menge Tschai.
Mittwoch, 4.10.2000
Lager- und
Spielplatzbau:
Im Wald wird aus Strohband, Seilen und Sachen die man im Wald findet
ein Spielplatz und andere Sachen gebaut.
Dazwischen
Mittagessen im Wald
Wetten dass...?!?
Viele lustige Wetten rund um die Teilnehmer und Leiter des Lagers,
wie zum Bespiel: Auto schieben, Walzer tanzen, Milch holen CD´s
suchen und viele mehr. Auserden legten die neuen Leiter ihr
Versprechen ab.
Nachtwanderung
Wecken der Kinder, anschließend wenig gruselige Nachtwanderung.
Donnerstag, 5.10.2000
Gammelmorgen:
Endlich ausschlafen?
Ab 10°° Uhr Frühstück und Handygeklingel auf der Leiterbühne.
Chaosspiel:
Überall in der Halle und Drumherum waren Zettel mit Nummern
verteilt, auf dessen Rückseite Begriffe standen. Man musste würfeln
und die auf dem Spielfeldstehende Zahl suchen, den Begriff der Zahl
Elke sagen, die einem dann eine Frage stellte, die man dann bei
Sonja beantworten musste. Bei richtiger Antwort musste man Wieder
bei Tobi würfeln. Wer als erster im Ziel ist hat gewonnen. Aufgrund
von Verstößen gegen nicht existente Regeln Wurde die Gruppe der
Leiter disqualifiziert.
Blinklichterrally:
Kurz ein Stationsspiel bei Nacht
Freitag, 6.10.2000
Workshops: Es
wurden wieder vier angeboten: Geschichte der Pfadfinder mit Twix,
Speisen der Natur mit Lars, Bumerangbau mit Tobi und Simon und
Zeltaufbau mit Bolle und Tim.
T-Shirt bemalen,
Bumerang zu ende bemalen und Aufräumen und Material zusammenpacken.
Mini-Playback-Show:
Die Jury bestand aus unserer Kuratin, einem Südeskimo und einem
Nordrheiner. Es waren natürlich wieder viele nationale und
internationale Topacts vertreten.
Samstag, 7.10.2000
8°° Wecken,
Morgenimpuls, Frühstück
Großes aufräumen
und putzen.
Abfahrt |
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Das Stationsspiel
Am Sonntagmorgen standen wir alle in Gruppen vor der Halle. Wir
haben ein Stationsspiel gemacht. Die Gruppen sind immer mit 15
Minuten Abstand losgelaufen.
An der ersten Station musste man zuerst Sachen erraten. Danach
Gegenstände ertasten. Wir haben auch ein Zettel mitbekommen auf dem
stand, dass wir an der nächsten Station ein Lied singen sollten.
An der zweiten Station hat man das Lied vorgesungen, ein Zelt gebaut
und einen Zettel zu ausfüllen bekommen.
Bei der nächsten Station musste sich einer auf eine Trage legen, und
die anderen mussten ihn über einen Baumstamm und unter einem Seil
her tragen tragen. Dann musste der nächste drauf und immer so
weiter, bis alle einmal getragen wurden. Wir haben auch noch einen
Zettel bekommen, auf dem wir ein Gedicht mit 10 Zeilen und den
Wörtern: „Pädagogisches Werteverständnis, Pfadfinder, Natur, Wald,
Lager“ schreiben sollten.
Bei der vierten Station sollte man das Gedicht vortragen, suchen wo
Norden ist und schätzen wie hoch ein bestimmter Baum ist.
Auf dem Weg zur fünften Station haben wir die Sachen gesammelt, die
wir an der ersten Station ertasten mussten. An der letzte Station
sollten wir damit die Pfadfinderlilie legen.
Leider war die Siegerehrung erst Mittwoch Abend . Bei vielen Kindern
kam das Stationsspiel gut an.
Ellena Hüning
11 Jahre |
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Der Hajk
Für den Hajk wurden wir in vier Gruppen aufgeteilt. Wir wanderten um
einen geeigneten Schlafplatz zu finden.
Als Gepäck nahmen wir eine Isomatte, ein Schlafsack, eine kleine
Notration, frische Unterwäsche und eine Feldflasche mit. Meine
Gruppe wollte nach Gleidorf zur Schützenhalle wandern, doch den
Gruppenkindern war das zu sehr organisiert, und so wollten wir nach
Altastenberg zu einem Grillplatz wandern. Doch da die kleineren
unter uns nicht so lange laufen konnten, entschlossen wir uns noch
ein bißchen zu wandern und kehrten nach einiger Zeit zu einem
Grillplatz in der Nähe von Westfeld zurück und bereiteten uns auf
den Abend vor.
Während die Kinder mit Erfolg versuchten ein Lagerfeuer in Gang zu
kriegen, rauchten die Leiter und quatschten. Als das Lagerfeuer
brannte, aßen wir unsere Lunchpakete und erzählten uns am Lagerfeuer
Gruselgeschichten, Witze usw. Wir stellten uns Bänke ans Feuer und
legten immer mehr Holz nach, das zum Lagerplatz gehörte. Jaqueline
ärgerte ordentlich die Leiter und es wurde viel gelacht.
Als es dunkel wurde, holten wir unsere Schlafsäcke und legten uns
ans Feuer, sahen in den Sternenhimmel und zählten Sternschnuppen. Es
war ein bißchen kalt, doch das Lagerfeuer wärmte und schützte uns.
Mathes und Birger alberten rum und merkten nach einiger Zeit, dass
im Wald „angeblich“ Wildschweine wären. Wir legten uns hin und
verhielten uns ruhig.
Es waren alle geschafft von der langen Wanderung und schliefen bald
ein. Nur Jan und Raphael blieben auf, um sich um das Feuer zu
kümmern. Jan und Raphael blieben die ganze Nacht wach, während wir
unterm Sternenhimmel schliefen. In der Nacht wachte ich auf und
blinzelte mit den Augen zum Feuer. Ich freute mich und fühlte mich
geborgen und schlief wieder ein.
Am Morgen wachten wir auf und das Feuer brannte immer noch, Jan und
Raphael dagegen waren hundemüde. Sie legten sich hin und wir
frühstückten Kinderwurst und Zitronenkuchen. Wir legten Holz nach
und schnitzten Holzpfeifen. Die Leiter alberten herum und die Kinder
saßen vor einem Aschehaufen, weil wir kein Holz mehr nachlegen
durften. So kam es das sich einige Kinder über die Leiter ärgerten.
Da alle noch müde waren wollten wir nicht mehr wandern und liefen
schließlich dann doch. Da wir nicht weit von der Schützenhalle
entfernt waren, mussten wir nicht lange wandern. Es war diesmal auch
leichter, da Twix vorbeigekommen war und unsere schweren Rucksäcke
mitgenommen hatte.
Als wir an der Halle ankamen, erzählten sich alle von ihren
Erlebnissen und über das Leben in der Natur. Es war eine gute
Erfahrung für alle.
Kea Schmidt - Bodenstein
12 Jahre |
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Der Waldspielplatz
Am Mittwoch sind wir in den Wald gewandert und haben einen
Waldspielplatz gebaut. Das hat sehr viel Spaß gemacht, wir haben
Buden gebaut und etwas zum balangsiehren. Erst wollten wir noch
etwas anderes bauen aber dabei ist das Seil gerissen. Die Jungs
haben das zum balangsieren oft kaputt gemacht, das fanden die, die
es gebaut haben sehr gemein von den Jungen.
Um 12³° kamen Holger und Kai mit dem Essen in den Wald gefahren. Das
essen war sehr lecker, nach dem Essen haben wir weiter gebaut oder
gespielt.
Ein paar Kinder sind schon um 15°° mit Sonja und Elke zurück in die
Schützenhalle gewandert.
Caroline Hüning
9 Jahre |
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Interview mit Michael Raida (Lagerleiter, Stavo)
Redaktion: Warum Hast du dich entschlossen das diesjährige Lager zum
ersten mal zu leiten?
Twix: Weil ich Spaß daran hatte, und weil wir uns vorher getroffen
haben und dabei beschlossen haben, das ich es mache.
Redaktion: Gab es einige Unklarheiten zwischen den Leitern?
Twix: Nö!!! Wir waren ein gutes Leiter - Team.
Redaktion: Wie gefällt dir das Lager, was könnte man verbessern?
Twix: Das Lager gefällt mir gut. Was man verbessern könnte? Die
Motivation bei den Kindern.
Redaktion: Die Stimmung im Lager war in den ersten Tagen nicht so
gut. Woran lag das?
Twix: Schlechte Motivation, man musste sich besser kennenlernen,
einige waren zu müde.
Redaktion: Elke, unsere „Neue“ hat gestern etwas Rache bekommen,
Warum?
Twix: Weil sie meinte, sie müsste den Leitern auch was auswischen:
Ganz nach dem Motto: RACHE IST SÜß!
Redaktion: Danke für das Interview.
Twix: Bitte, hat mir Spaß gemacht.
Kea Schmidt - Bodenstein
12 Jahre |
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Mein Erstes Mal...
Es war das erste mal, dass ich mit den Pfadfindern vom Stamm St.
Remigius als Kuratin mit ins Lager fahren durfte, und meine
Erwartungen sind alle übertroffen worden.
Eine Menge Spiel, Spaß und Spannung war dort jeden Tag aufs neue zu
erleben. Eine tolle Gemeinschaft, die die Gruppe miteinander erlebt
hat.
Was mich besonders, gerade in meiner Rolle als Kuratin fasziniert
hat, war der „etwas andere Gottesdienst“, den wir fast 1½ stunden
gefeiert haben.
Die ganze Atmosphäre war toll. Auch intensive Gespräche und Fragen
über die Kirche mit Kinder und Leitern sind gelegentlich aufgekommen
und waren sehr interessant.
Ich muß sagen, „mein erstes Mal“ war einfach spitze und auf jeden
Fall wiederholenswert. Übrigens: ein dickes Danke - Schön für den
Einsatz Aller Leiter.
Sonja Worf, Kuratin
25 Jahre |
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Wetten das....
Am Mittwoch abend haben wir Wetten das gespielt, das war sehr lustig
und hat viel Spaß gemacht.
Am besten fand ich die Wette mit Elke und Bolle. Sie mussten sich
aus Müllsäcken einen Bikini und eine Badehose schneidern. Als sie
das fertig geschneidert hatten, mussten sie ein Liebespaar am Strand
spielen.
Caroline Hüning
9 Jahre |
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